Flickr is one of the few web sites, I'm was paying for. However, my Pro Account expires 2nd July, 2007, and I'm not going to renew it. Flickr once was a cool web site, then it got bought by Yahoo, then it got slow and now it patronises me. It may not be Flickr's fault, that Germany is close to Singapore, Hong Kong or Korea when it comes to freedom of information and censorship, but I'm not going to pay for being restrained.

There are dozens of alternatives like Zooomr, Photobucket or the german Fotocommunity. There are also dozens of applications out there to host your images on your own server, so I'm not only not renewing my Flickr Pro account but cancelinged my Flickr/Yahoo! account. The only open question to me is, where my peers may most likely hang around. If your open question is how to get you photos out of Flickr, you may try Flickrdown.
You may comment here, where you are going to hang around in the future.
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Posted Jun 13, 2007
Tagged as: Censorship, Flickr, Germany, thinkflickrthink
http://www.youtube.com/watch?v=EowKalRT3lc
Posted Jun 10, 2007
Tagged as: Germany, Security, Software Deployment
Vor etwa einem Jahr kam Holger auf mich zu und fragte, ob ich zusammen mit ihm, Olli und Kai eine kleine aber vielversprechende Software von seinem bisherigen Arbeitgeber übernehmen und in einer eigens dafür zu gründenden Firma in den Erfolg führen wolle. Ich kannte die Software und glaube an sie (ganz nebenbei gab es eh schon zahlenden Kunden dafür). Mit Holger kam ich ohnehin gut zurecht, ebenso wie mit Olli. Kai kannte ich bisher vor allem von Partys auf der Byteburg oder dem Schloß Ahrental. Sein Byteburg-Konzept war mir bekannt und kam mir schlüssig vor.
Wenn drei Jungs ein kleines Programm basteln, von dem drei Jungs leben können und weiter basteln können, dann IST das bereits ein schöner Erfolg! Es muss nicht immer gleich alles in 7 stelligen Zahlen enden. Es DARF gar nicht immer gleich nur um den schnöden Mammon gehen dabei.
In den folgenden drei Monaten gab es kaum jemanden aus dem Team (Kai, Uwe und Thomas von der Byteburg, Helmut G. Bauer von der Byteburg Hemmersbach, Holger, Olli, Ilona und mich als Kernteam der zu gründenden Firma und Wolfgang, für den es um die Rettung seines angeschlagenen Unternehmens ging) der nicht täglich mit irgendjemand anderem aus dem Team telefonierte, in einem der vielen Zimmer auf der Byteburg oder in Bonn in einem Café saß, um dieses oder jenes Detail der Gründung zu besprechen. Wir legten uns wirklich ins Zeug, alle.
Es wurden Businesspläne aufgestellt und absurde 5-Jahres-Kalkulationen für die Investoren. Konkurrenz- und Marktanalysen erstellt. Kai und Uwe nutzten ihre guten Kontakte in die USA um selbst diese Märkte analysieren zu lassen. Es wurde kiloweise Material transportierten. Von der Byteburg zu den Banken, von potentiellen Geschäftspartnern zu uns und zurück. Weitergehenden Plänen die ich mit T-Mobile hatte und die Telekom mit mir wurde eine Absage erteilt. Ganz versteckt bleiben konnte das alles nicht, und es begann zu rumoren. In der Musikerszene, in der IT-Szene, in Kerpen, in Bad Breisig. Es galt, den Ball flachzuhalten, immerhin war noch nichts in trockenen Tüchern.
Aber die drei Jungs (und hoffentlich bald mehr Junginen auch!) haben keine gute Karten, sie laufen auf, an den endlosen Anforderungen, den Wert ihrer Sache vorweg beweisen zu sollen.
Dann plötzlich aufatmen, der Nebenkriegsschauplatz, die Rettung von Waldorf schien gesichert. und wir waren zuversichtlich: In zwei Wochen würden auch wir genügen Kapital in der Hand halten um durchstarten zu können. Denkste:
gerade als der Leiter des Teams die ersten 5% der Mittel abheben will, da kommt es dann zum allerersten Male zum Klartext: es ist gar kein Fond vorhanden! Nichts. Kein Pfennig. Die Sparkasse "hat 2002 und 2003 solche schweren Verluste insgesamt weltweit hinnehmen müssen, dass sie sich nicht in der Lage sehen irgendwelche Investitionen, egal welcher Art, für 2004 durchzuführen". Tut uns leid Herr Krause, hat mit Ihnen gar nichts zu tun... ; )
Am 2. Februar hätten wir starten sollen. Am 1. Februar kam irgendwann nachmittags der Anruf.
Die Software ist in die Hände eines Gläubigers gewandert und vermodert dort seit dem, Waldorf exisitiert auch nicht mehr. Frank und Stefan vermarkten ihr Talent nun auf eigene Kappe und ich hoffe, auch die anderen ehemaligen Mitarbeiter von Waldorf sind glücklich irgendwo untergekommen. Helmut Bauer macht irgendwas mit Radio in Berlin.
Jetzt, knapp ein Jahr nach dem ganzen ist wohl genug Gras über die ganze Seite um allen Beteiligten nochmal für ihren Einsatz zu danken.
Posted Oct 23, 2004
Tagged as: Germany
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